Umfrage: Corona-Krise bedroht viele Existenzen im Handwerk

Umfrage: Corona-Krise bedroht viele Existenzen im Handwerk

Deutlich mehr Betriebe als im Dezember sind aktuell von Umsatzausfällen betroffen und diese fallen im Durchschnitt auch deutlich höher aus.

Aktuelle Befragung in der 4. KW 2021: Die Situation spitzt sich zu, bei vielen Betrieben geht es inzwischen um die nackte Existenz und das Überleben.

Weitere Verschlechterung – deutlich mehr In einem Teil der Gewerke hat die Lockdown-Verschärfung die wirtschaftliche Situation noch einmal erheblich verschlechtert – beispielsweise mussten Friseurbetriebe schließen. Für andere änderten sich im Vergleich zum Teil-Lockdown die Gegebenheiten nicht und ein weiterer Teil kann nach wie vor weitgehend unbeeinträchtigt von den behördlichen Schließungsvorgaben arbeiten.

Mehr Betriebe von Umsatzeinbußen betroffen – Umsatzeinbußen steigen

ZDH Corona-Umfrage 1/2021: ANteil der Betriebe mit Umsatzeinbußen und Höhe des Umsatzrückgangs
ZDH-Umfrage zur Corona-Situation 4. KW 2021

Zudem sind die Auftragsbestände nochmals gesunken. Annähernd gleich viele Betriebe sind von Mitarbeiterausfällen betroffen, dafür fallen dann aber deutlich mehr Mitarbeiter aus. Der Ausblick bis zum Ende des 1. Quartals 2021 bleibt sehr verhalten: Mehr als jeder zweite Inhaber rechnet mit Umsatzeinbußen. Weiter rückläufig sind auch die Erwartungen für Auftragsbestände und Beschäftigtenzahlen. Was die Betriebe brauchen, ist eine wirkliche Perspektive. Dafür gilt es zum einen die Auszahlung der angekündigten Hilfsgelder nun endlich zeitnah, flächendeckend und unbürokratisch sicherzustellen. Zum anderen braucht es eine realistische Öffnungsperspektive, um den Neustart für den eigenen Betrieb planen zu können.

Hier der komplette Artikel des ZDH

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